Posts tagged Teilhabe

Mobil für Mobilität

Unsere Aktion zugunsten der Weilheimer Flüchtlinge in dieser Woche war erfolgreich. Von Mittwoch 15.6. bis Samstag 18.6. waren wir  jeden Tag von 10-12 Uhr mit unserem S.O.S.-Stand (siehe diesen Artikel)  auf dem Tübinger Marktplatz präsent.  Viele Räder sind abgegeben worden, noch mehr Zusagen gab es, in Zukunft das übrige Rad im Asylzentrum vorbei zu bringen. Es gab viel Lob für die Aktion, aber auch Betroffenheit über die Situation der Flüchtlinge und die Gemeinheit der Rad-Vandalen.

In meinem fairen Kaufladen in der Marktgasse 12 in Tübingen können auch in den nächsten Wochen nicht mehr benötigte funktionstüchtige Fahrräder abgegeben werden und zwar täglich von 10 bis 18 Uhr.

bruno.gebhart-pietzsch@al.gruene.de

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S.O.S.: Spenden-Fahrräder für Flüchtlinge gesucht!

Dringend werden in der Weilheimer Asylbewerberunterkunft wieder Fahrräder benötigt. Wie uns Angela Zaschka vom Asylzentrum beim Arbeitskreis Mobilität berichtete, wurden kürzlich alle Fahrräder der Flüchtlinge beschädigt und zerstört. Damit ist der eh schon vorhandene Bedarf wieder steil angestiegen!

Wir von AL/Grüne rufen auf zu Fahrradspenden! Wer ein funktionstüchtiges Fahrrad hat, das er nicht mehr braucht, kann dieses entweder im Asylzentrum (Dienstag und Donnerstag 16-19 Uhr) vorbeibringen oder an unserem kurzfristig eingerichteten „S.O.S.-Stand“ auf dem Marktplatz: jeden Tag in der Woche nach Pfingsten von 10 bis 12 Uhr (Mittwoch 15.6. bis Samstag 18.6.)!

Danach können die Räder jeden Tag von 10 bis 18 Uhr im fairen Kaufladen in der Marktgasse 12 abgegeben werden. http://www.der-faire-kaufladen.de

(siehe auch diesen Artikel)

evelyn.ellwart@al.gruene.de

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12 Fahrräder für Weilheim

Ein voller Erfolg! Eine prima Aktion! 12 Fahrräder waren es insgesamt, die uns vorgestern auf unserem Stand beim besten Fahrradflohmarkt Tübingens (nämlich dem in der Brunnenstraße) abgegeben wurden. 3 Kinderfahrräder, 4 Erwachsenenräder und der Rest Jugendlichenräder, alle gut in Schuss, die eine Bremse, die andere Gangschaltung noch zu reparieren, aber insgesamt alle ganz gut, da die meisten ja ursprünglich zum Verkauf gedacht waren und dann übrig blieben. Eine kam extra wegen unserem Stand mit ihrem Fahrrad zum Flohmarkt. Das hätten wir dann auch mindestens sechsmal verkaufen können, haben es aber nicht hergegeben – da die beste Werbung für die „Spendenaktion Mobilität“ !

So wünsche ich mir unsere Aktionen: gezielter Einsatz – gute Wirkung, an den Stellen, an der unsere Aktionen Sinn machen und Gehör finden.

Einen Dank an Cornelia Stoll und Beate Kolb vom Asylzentrum fürs Engagement am Stand!

Mit diesen Rädern sind wir wieder ein kleines Stück weiter gekommen, den Flüchtlingen in Weilheim ein würdigeres Leben in unserer Stadt zu ermöglichen. Das nächste wird sein, eine langfristige Ticketlösung zu finden: Ilka, ich freue mich auf den runden Tisch dazu!

evelyn.ellwart@al.gruene.de

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Kostenloser ÖPNV für Flüchtlinge

Frau Gabriele Kaiser – für das Asylzentrum Tübingen – hat die Fraktionen darum gebeten, in den Haushaltsplan der Stadt kostenlose Monatstickets für Flüchtlinge im Stadtverkehr Tübingen einzustellen.  Es sind derzeit 50 Flüchtlinge einschließlich Familien mit Kindern, die in Tübingen leben. Die Flüchtlinge sind in Weilheim untergebracht. Sie können sich den Bus nicht leisten. Ein kostenloses Ticket würde ihnen die Teilhabe am Stadtleben ermöglichen.

Um dieses Anliegen zu unterstützen, befrage ich am Montag im Gemeinderat dazu die Stadtverwaltung:
1. Welche Kosten kommen auf den Stadtverkehr zu, wenn den Flüchtlingen in Tübingen kostenlose Monatstickets ausgegeben werden?
2. Wie ist die Position der Stadt zu diesem Anliegen?
3. Wie steht naldo zu diesem Anliegen?
4. Wie wird die Stadt mit diesem Anliegen in Zukunft umgehen?

Ich hoffe, dass eine gemeinsame Aktion von Stadt, Stadtwerke und Bürgerschaft die Finanzierung dieses berechtigten Anliegens ermöglichen wird. Weiteres nach der Fragestunde am Montag!

evelyn.ellwart@al.gruene.de

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Mehr als essen in der Vesperkirche

Endlich hat Tübingen seine Vesperkirche. So habe ich mir das vorgestellt: ein offener weiter Raum, erfüllt von Gesprächen, lebendig, keiner sitzt alleine, Ältere schweigen, SchülerInnen kichern, Situierte und sichtbar Ärmere sitzen an Tischen im selben Raum, essen das Gleiche, trinken das Gleiche. Ein kurzer Moment des Aussetzens von Klassifizierung, Abgrenzung, Ächtung. Im Gegenteil. Selbstverständlich einfach nur miteinander essen. Weil klar ist, was man hier tut, kann jeder sein, wie er ist und wird nicht gemessen an dem, was er hat.

Heute beim Mittagessen in der Martinskirche habe ich gesehen, wie Kirche zu einem wirklichen „Ort der Öffentlichkeit wird, einlädt zu Aufenthalt, Austausch und Kommunikation“. Dies ist Leitlinie dieser Stadt, verabschiedet vom Gemeinderat 2003 in den „Leitlinien für nachhaltige Stadtentwicklung“ – aber nicht für Kirchen, sondern für Stätten der Kultur. Wenn schon nicht die Theater, Konzerträume, Museen und Kinos sich auch so öffnen, dann könnten sie ja an diesen Ort kommen. Kultur in der Vesperkirche? Reutlingen hat es schon längst vorgemacht. Das werde ich in den Tübinger Runden Tisch Kultur als Anregung für 2011 einbringen. Ich bin mir sicher, dass sich Tübinger KünstlerInnen finden, die Teilhabe an Kultur möglich machen wollen. Und Herr Heilemann, Initiator unserer Vesperkirche, freut sich schon darauf. Das hat er mir persönlich erklärt. Ein Dankeschön an ihn und an die 200 ehrenamtlichen HelferInnen für diesen wertvollen Beitrag zu unserer Stadt!

evelyn.ellwart@al.gruene.de

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