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RACT! steht für unglaubliches Engagement

Am Wochenende hat nun das RACT! auf dem Schiebeparkplatz und der Wilhelmstrasse stattgefunden. Eigentlich ein zentralerer Standort als der Anlagenpark direkt im Umfeld der Uni.
Und auch die Stimmung war gut – wie immer. Die Bands waren gut gewählt und die Idee weniger Workshops zu organisieren hat sich bewährt.
Allerdings wollte sich der letzte Hauch vom Woodstock-Flair auf dem geteerten Parkplatz nicht so recht einstellen.
Beim dreistündigen Fegen am Samstag und sechsstündigen Abbau am Sonntag hatte ich Gelegenheit mit vielen zu sprechen. Alle sind sich einig, dass der neue Standort besser war als befürchtet, aber nicht an den Anlagenpark herankommt. Z.B. konnten diese Jahr nur zwei sehr kleine Bühne aufgestellt werden (statt drei) und entsprechend begrenzter war das Musikspektrum. Durch die engen Wege haben sich auf dem Gelände zu Stoßzeiten eher Staus gebildet. Und die Möglichkeit sich mit Kind und Kegel auf die Wiese zu setzen hat einfach gefehlt. Denn das Festival zieht ja nicht nur Jugendliche an, sondern wird tagsüber und am frühen Abend von Groß und Klein genutzt.
Die vielen vielen Stunden z.T. körperlich schwerer Arbeit, die fürs Gelingen des Festivals notwendig sind, nach für die allermeisten sehr kurzen Nächten hat mich sehr beeindruckt.
Daher steht für mich fest: das RACT! muss nächstes Jahr frühzeitig die Zusage erhalten den Anlagenpark als Veranstaltungsort nutzen zu können.

ulrike.baumgaertner@al.gruene.de

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Neues vom RACT!

Bei einem Gespräch mit den RACT!-Leuten haben wir erfahren, dass insbesondere der Aufbau von meterlangem Bauzaun und die Sicherheitsvorkehrungen die Organisation des Festivals schwierig macht und hohe Kosten verursacht. Ausserdem hatten die RACT!-Leute stark das Gefühl, andere Veranstalter, wie z.B. TüGast, würden hier bevorteilt. Deswegen habe ich gestern folgende Fragen im Gemeinderat gestellt:

1) Wie ist der Auf- und Abbau von Bauzäunen bei Grossveranstaltungen im Sommer geregelt? Insbesondere interessiert mich in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit Veranstaltern wie TüGast und RACT! in den letzten Jahren.

2) Welche Sicherheitsauflagen gab es beim letzten Public Viewing und wer hat die Kosten hierfür getragen?

Antwort der Verwaltung:
zu 1) Der Auf- und Abbau von Bauzäunen im Rahmen von Veranstaltungen ist grundsätzlich Sache des Veranstalters. Allerdings bedarf der Umfang und die Art der Bauzäune der Abstimmung mit dem Eigentümer des Platzes. Weiterhin sind Bauzäune Gegenstand der Genehmigung und bedürfen daher der Zustimmung der Genehmigungsbehörde. Die diesbezügliche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Veranstaltern wie TüGast und RACT war entspannt und konstruktiv.

zu 2) Veranstaltungen, wie die Übertragung der Fussballspiele anlässlich der WM 2006 unterliegen einer Reihe von gesetzlichen Regelungen wie dem Gaststättenrecht, Versammlungsstättenverordnung, Verwaltungsvorschrift Fliegende Bauten, Sportanlagenlärmschutzverordnung etc. Mit auf diesen Rechtsgrundlagen basierenden ca. 80 Auflagen und Nebenbestimmungen werden derartige Veranstaltungen so gesteuert, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung gewährleistet wird und Beeinträchtigungen Dritter soweit wie möglich ausgeschlossen werden. Das ist eine originäre Aufgabe der Genehmigungsbehörde. Die Durchsetzung der Auflagen und Nebenbestimmungen wie die dadurch entstehenden Kosten obliegen dem Erlaubnisinhaber.

ulrike.baumgaertner@al.gruene.de

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RACT! in den Bota!

Die Verhandlungen für den Veranstaltungsort des RACT! laufen auf Hochtouren. Für die Veranstalter kommt nur ein Ort in Frage: der Botanische Garten. Es gibt positive Signale von der Uni, aber die endgültige Zusage steht noch aus. Hier muss die Verwaltung die Jugendlichen weiter unterstützen. Und auch beim Aufbau des Bauzauns sollten die RACT-ler in gleicher Weise wie die TüGast unterstützt werden.

ulrike.baumgaertner@al.gruene.de

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